Neuigkeiten im Kinderkrebsregister

05.07.2017 11:22

Symposium der Nationalen Strategie gegen Krebs - 21. Juni 2017 «Die Chancen einer integrierten Versorgungsorganisation»

Am halb-tägigen Symposium «Die Chancen einer integrierten Versorgungsorganisation», organisiert in Zusammenhang mit der Nationalen Strategie gegen Krebs 2014 – 2017 des Bundesamt für Gesundheit, haben Claudia Kuehni, Leiterin des Schweizer Kinderkrebsregisters (SKKR) und zwei weitere Redner vor Vertretern aus verschiedenen Onkologie-Gruppen, öffentlichen und privaten NGO’s (Krebsliga Schweiz, SPOG, Kinderkrebshilfe Schweiz, Kinderkrebsschweiz), den Kantonale Krebsregistern und dem Bundesamt für Statistik referiert.

Beitrag von Krebsregistern zur Versorgung – das Schweizer Kinderkrebsregister

Welche Rolle spielen Register bei der Vorsorge und Betreuung von KrebspatientInnen? Claudia Kuehni ist dieser Frage nachgegangen. In ihrer Präsentation hat sie die Vorteile der breiten Datensammlung des Kinderkrebsregisters zu Ursachen, Therapie, Spätfolgen- und Nachbehandlung von Kindheitskrebs hervorgehoben. Diese umfassende Erfassung der Daten fördert die Verbesserung der Behandlung und Nachsorge und die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Eltern und Familien, sagte sie.

Nicolas von der Weid, Abteilungsleiter Onkologie/Hämatologie und stv. Chefarzt Pädiatrie, Universitäts-Kinderspital beider Basel, referierte über Therapie und Spätfolgen. Die dritte Referentin, Birgitta Setz, Geschäftsleiterin Kinderkrebshilfe Schweiz, hat die Wünsche und Bedürfnisse der Familien und Betroffenen angesprochen. http://www.oncoletter.ch/NSK-Kinder-mit-Krebs.html

Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist und bleibt Krebs „eine der grössten Herausforderungen für unser Gesundheitssystem“. Die Nationale Strategie gegen Krebs (NSK) hat zum Ziel, die Krebsprävention und -bekämpfung zu verbessern, durch die Förderung und Harmonisierung von Massnahmen und durch die Koordination von Strategien in sieben Handlungsfelder: Monitoring, Früherkennung, Diagnose, Therapie, Pflege, Psychoonkologie und Palliativpflege.
„Wenn alle Beteiligten, der Krebs Organisationen, den Fachgesellschaften und Berufsverbänden über die Forschungsinstitutionen bis hin zu den Behörden von Bund und Kantonen eng zusammenwirken, können diese Ziele zugunsten der an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten erreicht werden,“ erklärte das BAG im Vorwort zum Bericht Nationale Strategie gegen Krebs 2014-2017.


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